Glaubensbekenntnis
Im letzten Hauskreis am Dienstag gab’s die Aufgabe, sein ganz persönliches Glaubensbekenntnis aufzuschreiben, also das, was für uns die essenziellen Aussagen aus der Bibel sind, an die wir glauben. Da hab ich mir gedacht, poste ich es mal in meinen Blog. ;)
Ich glaube an den einen und einzigen Gott, der die Erde und das All erschaffen hat und daran, dass Jesus Christus sein Sohn ist, der für unsere Sünden gestorben ist, damit wir heilig sein und nach unserem Tod ewiges Leben bei Gott haben können. Ich glaube daran, dass wir durch Jesus’ Tod nicht mehr tun müssen, um vor Gott gerecht zu werden, als nur sein Opfer anzunehmen und Gott von Herzen zu lieben. Und ich glaube, dass die zehn Gebote heute noch genauso allumfänglich gültig sind, wie jeher, nur dass deren Einhaltung nicht mehr notwendig ist, um heilig zu sein. Vielmehr noch glaube ich sogar, dass es gar nicht möglich ist, so zu leben, dass wir vor Gott gerecht wären. Das heißt aber nicht, dass wir uns darauf ausruhen können: Wer Gott wirklich liebt, versucht weiterhin nach besten Wissen und Gewissen seine Gesetze einzuhalten und Gott zu gefallen.
Ich glaube daran, dass Gott in’s Herz sieht und er sieht, ob wir es ernst mit ihm meinen, oder nicht. Dass jede Heuchlerei, jede Oberflächlichkeit und jedes Bereuhen einer Sünde von ihm gesehen wird – egal, ob wir es ihm vortragen, oder nicht. Ich glaube, dass wenn Gott sieht, dass wir bereuhen, er uns auch in letzter Sekunde bereit ist jede noch so schlimme Sünde zu vergeben – es kommt immer nur ausschließlich darauf an, ob wir es in unserem Herzen ernst mit ihm meinen. Ich glaube, dass es keine Todsünde gibt, die nicht von Gott vergeben werden kann, sondern dass Jesus’ Opfer am Kreuz stärker ist, als jegliche Sünde.
Ich glaube daran, dass Gott uns den heiligen Geist schickt, um uns in unserem Leben zu begleiten und zu unterstützen. Durch den heiligen Geist sind wir dazu in der Lage Dinge zu tun und uns zu verhalten, wie wir es sonst nicht fähig gewesen wäre. Ich glaube, dass Gott einen übergeordneten Plan für jeden von uns hat und uns diesen Plan auch mitteilt, wenn wir danach fragen. Wenn wir offenen Herzens auf Gott hören und einen Weg einschlagen, der mit seinem Plan für uns in Einklang steht, dann unterstützt er uns auf diesem Weg und gibt uns die Kraft, Großes zu bewegen.
Ich glaube daran, dass Gott jeden Menschen liebt, ganz egal, was für ein Mensch es ist und dass keine Sünde der Welt daran etwas ändern kann. Ich glaube, dass Gottes Liebe größer, allumfänglicher, bedingungsloser und perfekter ist, als es sich irgend ein Mensch vorstellen kann. Und ich glaube, dass das wichtigste, und einzig allumfassende Gebot Gottes an uns Menschen, aus dem sich alle anderen Gebote ergeben, das Streben nach dieser perfekten Liebe ist, die wir jedem Menschen gegenüber leben sollen. Sie ist der Sinn des Lebens.
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